Regelwerk - Beach Handball

*** ZUM ERSTENMAL DABEI ? Dann bitte vor Turnierantritt die Regeln lesen ! ***

WAS BENÖTIGT MAN

  • eine Spielfläche (siehe Abbildung rechts)
  • einen rutschfesten Beachhandball
  • 2 Mannschaften
  • 1 Kampfgericht
  • 1 Schiedsrichter


SPIELBEGINN

  • Vor Spielbeginn müssen beide Mannschaften den Spielberichtsbogen ausfüllen
  • Die erstgenannte Mannschaft wählt Spielfeldseite oder Auswechselseite. Nach der Pause werden die Seiten gewechselt, aber die Auswechselräume bleiben bestehen

MANNSCHAFT, AUSWECHSELUNG

  • Eine Mannschaft besteht aus bis zu 10 Spielern, es müssen zu Spielbeginn 6 anwesend sein, sinkt die Zahl der Teilnahmeberechtigten unter 4 ist das Spiel abzubrechen.
  • Der Spielerwechsel darf nur über die eigene Auswechsellinie erfolgen.


MANNSCHAFTSAUFSTELLUNG

  • Es wird mit 3 Feldspielern plus Torhüter gespielt
  • Ausnahme ist die D-Jugend, wo mit 4 Feldspielern plus Torhüter gespielt wird


DER ANWURF

  • Der Anwurf erfolgt zentral und es stellen sich je 1 Spieler jeder Mannschaft vor dem Schiedsrichter auf der den Ball auf Pfiff in die Luft wirft


DER TORWART/SPEZIALIST

  • Nach jedem erzielten Tor wird das Spiel mit Abwurf durch den Torwart aus dem Torraum fortgesetzt.
  • Der Abwurf, gilt als Ausgeführt, wenn der Ball den Torraum verlässt. Tore aus dem eigenem Torraum sind somit möglich. Erzielt der Torhüter ein Tor zählt dieses 2 Punkte.


DER TORWARTWECHSEL

  • Der Torwart darf das Spielfeld nur über den eigenen Torraum betreten. Er darf also nicht „vorne“ eingewechselt werden.


DER TORRAUM

  • Ein im Torraum befindlicher Ball, ob liegend oder rollend darf immer gespielt werden, solange die Feldspieler den Torraum mit keinem Körperteil berühren.
  • Bei Übertritt wird analog zur Halle mit Abwurf weitergespielt.


BALL SPIELEN

  • Es ist erlaubt, den Ball zu werfen, pritschen, fausten, köpfen etc.
  • Auch mehrmaliges Prellen ist erlaubt, schwierig!!! Alles andere sind Schritte


DER DOPPELTE-PUNKTGEWINN

2 Punkte für ein Tor werden für folgende Aktionen vergeben:

  • Kempa (Ein Spieler nimmt den Ball in der Luft an und wirft bevor er den Boden berührt)
  • Ein Torerfolg durch einen 6–m Wurf
  • Ein Tor vom Torwart, auch aus dem eigenem Torraum (auch direkt nach einem Gegentor)
  • 360° Drehung in der Luft mit anschließendem Wurf in der Luft (die Rotation der Füße ist maßgebend)


FREIWÜRFE, EINWÜRFE, STRAFWÜRFE

  • Eingeworfen wird, wo der Ball die Seitenlinie passiert hat oder 1 Meter vom Schnittpunkt Torraumlinie/Seitenlinie entfernt (wenn der Ball im Torraum die Auslinie passiert)
  • Freiwürfe werden ausgeführt, wo gefoult wurde oder 1m vom Torraum entfernt.
  • 6m Wurf (Strafwurf) nach Verhinderung einer klaren Torgelegenheit

 
BESTRAFUNGEN

  • Hinausstellung, Spieler verlässt die Spielfläche nach Ballbesitzwechsel, Spieler wieder spielberechtigt
  • Hinausstellung, Spieler disqualifiziert (Unterzahl) nach Ballbesitzwechsel, Team füllt wieder auf


DIE SPIELENTSCHEIDUNG

  • Steht es zum Ende einer Halbzeit Unentschieden folgt ein erneuter Anwurf und ein Golden Goal
  • beide Halbzeiten werden getrennt gewertet, jeweils gibt es einen Halbzeitpunkt
  • wenn beide Mannschaften je eine Halbzeit gewonnen haben, folgt das SHOOT-OUT
  • für die Platzierung in der Tabelle ist die Anzahl der gewonnenen Halbzeiten maßgebend, zweites Kriterium ist die Punkte Differenz und drittes Kriterium die Tor Differenz


SHOOT-OUT

  • Für die Ausführungsreihenfolge gilt, es beginnt die erstgenannte Mannschaft
  • Die Werfer werden vom Mannschaftsverantwortlichen beim Kampfgericht festgelegt.
  • Bei Unentschieden werden wiederum fünf Spieler zum Werfen benannt und es wird im Eins gegen Eins weiter geworfen.
  • Beide Torhüter stehen beim Anpfiff auf der Torlinie, danach dürfen sich beide Torhüter in ihrem Torraum bis zur 6-Meter-Linie bewegen.
  • Beide Torhüter dürfen ihren Torraum nicht verlassen.
  • Der Spieler hat einen Fuß auf dem Eckpunkt und hält den Ball in den Händen
  • Auf Pfiff spielt der Spieler den Ball zum Torhüter
  • Der Spieler läuft nun los und kriegt einen langen Pass vom Torhüter
  • Berührt der Ball den Boden so ist die Chance vertan

 

Juli 2017
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